Hoffnung für B10-Ausbau-Gegner?

Siehe auch Rheinpfalz – Südwest am 03.06.2020

Die Gegner des vierspurigen B10 Aubaus „wollen die Auswirkungen der Corona-Krise nutzen, um das Projekt doch noch zu Kippen.“, heißt es in der Rheinpfalz vom 3. Juni 2020 (Südwest: „Stoppt Corona Krise B10 Ausbau?“). Die Gegner argumentieren mit der „historisch einmaligen Belastung der öffentlichen Haushalte durch coronabedingte Rettungsmaßnahmen“ beschreibt die Rheinpfalz. Im O-Ton der Bürgerinitiative Queichtal und des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) Rheinland-Pfalz wird angeblich von einem „nicht mehr zu rechtfertigendem Luxusprojekt“ gesprochen. Das Basistunnelprojekt bei Annweiler sei zusätzlich ein Fass ohne Boden für die Finanzierung. Ein entsprechendes Schreiben soll an Malu Dreyer (SPD), Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und den rheinland-pfälzischen Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) gesendet worden sein.

Die IGLSW bekräftigt diesen Standpunkt und weist ergänzend darauf hin, dass im Zuge der Corona- Maßnahmen ein nachhaltiger Digitalisierungs Schub eingesetzt hat. Dies bedeutet, dass Infrastrukturen der Digitalisierung  geschaffen wurden und auch weiterhin geschaffen werden. „Datenbahn statt Autobahn“, diese Forderung des IGLSW könnte jetzt Realität werden.

Voraussetzung ist, dass die Politik diese Gelegenheit nutzt, um Nachhaltigkeit, Umweltschutz zum Wohle der betroffenen Anlieger und wirtschaftliche Interessen zum Wohle der Bürger in der Südwestpfalz endlich zu vereinen.

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